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Aktuelle Meldungen für Patienten

Erste Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis

26.03.2018. Stechende Unterleibsschmerzen und Harndrang mit bis zu 60 Toilettengängen über Tag und Nacht: Die überwiegend weiblichen Patienten mit einer Interstitiellen Zystitis (IC) stehen unter enormem Leidensdruck; häufig führt die Erkrankung in die soziale Isolation und in die Erwerbsunfähigkeit. Zudem ist das Krankheitsbild noch immer relativ unbekannt und die chronische Entzündung der Blasenwand bis heute schwer zu diagnostizieren. Im Durchschnitt dauert es neun Jahre bis zur Diagnosestellung; bei der Hälfte der Patienten sind mehr als 20 Arztbesuche notwendig bis ihr quälendes Leiden einen Namen bekommt.

Neue Studie: Lange und gut leben – trotz Prostatakrebs

05.03.2018. Die Diagnose Prostatakrebs ist für jeden betroffenen Mann ein Schock und wirft viele Frage auf. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch, dass die Lebensqualität von Prostatakrebs-Patienten gleich gut ist wie die von altersgleichen urologischen Patienten ohne eine Krebserkrankung. 536 Männer mit Prostatakrebs erhielten eine Androgendeprivations-Therapie mit Leuprorelinacetat in Mikrokapseln im Schnitt für 8,6 Jahre – im Einzelfall bis zu 19,8 Jahre bei vergleichbarer Lebensqualität zu den Patienten ohne Prostatakrebs.

„Im Namen unserer Patienten!“ - DGU-Präsident Prof. Fornara fordert Systemkorrekturen bei der Organspende

26.02.2018. Um die deutsche Transplantationsmedizin ist es schlecht bestellt: Mit nur 9,7 postmortalen Organspenden pro einer Million Einwohner belegt Deutschland im Vergleich der Mitgliedsländer von Eurotransplant die Schlussposition. Europäische Länder wie Großbritannien, Frankreich und Italien, die nicht Mitglied bei Eurotransplant sind, verzeichnen etwa drei Mal so viele Spender wie Deutschland.

Fruchtbarkeitserhalt bei Männern: Das Wichtigste aus der neuen Leitlinie

22.02.2018. Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Krebskongresses informierten die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), die Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM) und die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) am heutigen 22. Februar 2018 in Berlin über die neue interdisziplinäre Leitlinie zum Erhalt der Fruchtbarkeit bei Krebstherapien („S2k-Leitlinie: Fertilitätserhalt bei onkologischen Therapien“).

Neue S2k-Leitlinie „Fertilitätserhalt bei onkologischen Therapien“

13.02.2018. Die Erfüllung des Kinderwunsches ist ein integraler Bestandteil des menschlichen Daseins. Steigende Überlebensraten bei Krebserkrankungen und ein zunehmendes Bewusstsein für die Lebensqualität nach einer onkologischen Therapie haben den Fertilitätserhalt nach einer Krebserkrankung zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit gelenkt.

Weltkrebstag 2018: Prävention lohnt sich!

04.02.2018. Ein gesunder Lebensstil lohnt sich! Etwa die Hälfte der jährlich rund 500.000 Krebsneuerkrankungen in Deutschland ist nach Expertenschätzungen vermeidbar.
Nicht rauchen, Alkohol in Maßen, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung, um Übergewicht zu vermeiden: Das sind die Eckpfeiler einer gesunden Lebensführung.
So mindert regelmäßige körperliche Aktivität laut Deutscher Krebshilfe das Risiko für mindestens 13 Krebsarten, dazu zählen Tumoren des Darms, der Brust oder der Gebärmutterschleimhaut.

Studien: Auch später Rauchstopp senkt Risiken für Blasenkrebs

24.01.2018. Das Rauchen ist erwiesenermaßen einer der Hauptrisikofaktoren für die Entwicklung von Harnblasenkrebs. Zwar sind die genauen Ursachen für die Entstehung dieser Krebsart noch nicht umfassend geklärt, aber aus zahlreichen Untersuchungen geht hervor, dass Raucher gegenüber Nichtrauchern ein bis zu vier Mal höheres Risiko für die Krebserkrankung haben.


Weitere Ursachen für Harnblasenkrebs als Berufskrankheit anerkannt

19.01.2018. Die Liste der anerkannten Berufskrankheiten wird in Deutschland immer länger: In der jüngsten aktualisierten Version der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind weitere fünf neue anerkennungsfähige Erkrankungen hinzugekommen, darunter auch Harnblasenkrebs durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).

Britische Apotheken dürfen Viagra bald rezeptfrei verkaufen

19.01.2018. In Großbritannien wird das Potenzmittel Viagra in einer Variante mit 50 Milligramm Sildenafil als Wirkstoff von einem verschreibungspflichtigen zu einem apothekenpflichtigen Medikament umklassifiziert. Das hat die britischen Zulassungsbehörde MHRA (Medicines and Healthcare products Regulatory Agency) nach umfangreichen Prüfungen und öffentlichen Anhörungen beschlossen. Damit können volljährige Männer mit Erektionsstörungen dieses Präparat voraussichtlich ab Frühjahr frei in der Apotheke kaufen. Bedingung dafür ist lediglich eine fachliche Beratung in der Apotheke.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
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