Interview mit Dr. med. Simone Maier (März 2012)

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Schlagworte: Interview
Autor: Pressestelle DGU/BDU|Veröffentlicht am 26. März 2012|Aktualisiert am 06. April 2017

Im Gespräch mit Dr. med. Simone Maier

6 Fragen an Dr. med. Simone Maier
 
Sie arbeiten aktiv in den Gremien der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und des Berufsverbands der Deutschen Urologen e.V. oder vertreten die Urologie darüber hinaus auf nationaler und internationaler Ebene: Zahlreiche Urologinnen und Urologen engagieren sich ehrenamtlich für ihr Fachgebiet. Darunter ist auch Dr. Simone Maier. Sie ist niedergelassene Urologin in Reutlingen, 1. Vorsitzende des BDU Landesverbandes Württemberg und Sprecherin des BDU-Hauptausschusses.
 
1. Warum haben Sie sich für die Urologie entschieden?

Dr. Maier: Ich wollte ein Fachgebiet, das konservative und operative Therapien vereinigt, zudem eigene Diagnostikmöglichkeiten bietet und niemanden ausschließt. Die Patienten sind beiderlei Geschlechts und von 0-100 Jahre.


2. Was hat Sie in die Verbands-/Gremienarbeit für Ihr Fachgebiet geführt?

Dr. Maier:
Zunächst habe ich einen regionalen Qualitäts-Zirkel gebildet, da ich eine bessere Abstimmung und Gespräche unter den Kollegen fordern wollte. Daraus ist eines zum anderen gekommen, und 2007 bin ich in Württemberg als Landesvorsitzende des BDU gewählt worden.


3. Was sind die aktuellen inhaltlichen Schwerpunkte, an denen Sie dort mitarbeiten?

Dr. Maier: Aktuell kämpfen wir ja alle an einer Wahrnehmung unseres zugegebenermaßen kleinen Fachgebiets in der Politik. Das Engagement geht in Richtung besser agieren als reagieren. Dennoch bleiben auch gute Ansätze häufig ungehört. Schwerpunktmäßig versuche ich, die Vernetzung voranzutreiben, die mich initial in die Berufspolitik geführt hat. Zudem ist Information immer noch das beste Mittel rechtzeitig zu agieren und zu intervenieren.


4. Welches sind die langfristigen Ziele Ihres Engagements?

Dr. Maier: Langfristig sollen auch in Zukunft Urologen und Urologinnen in der Praxis ein gesichertes Auskommen haben können. Hierfür engagiere ich mich in Fortbildung und Aufklärung. Ewiges Jammern und Kleinreden ist hier für die Zukunft kontraproduktiv.


5. Woher nehmen Sie die Kraft für Patienten und Ehrenamt?

Dr. Maier: Gute Frage! Leider habe ich aktuell in Württemberg keinen Vertreter, was meine Auslastung überfordert. Und ich bin froh,
dass mein Mann auch Urologe ist und meinen Einsatz unterstützt.


6. Was beschäftigt Sie, wenn Sie nicht in der Praxis/in der Klinik sind?

Dr. Maier: Es kommt ja selten genug vor, aber am liebsten bin ich dann
mit unserem Hund unterwegs. Das hilft beim Abschalten!