Interview mit Dr. med. Matthias Schulze (Mai 2012)

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Schlagworte: Interview
Autor: Pressestelle DGU/BDU|Veröffentlicht am 12. Juni 2012|Aktualisiert am 06. April 2017

Im Gespräch mit Dr. Matthias Schulze

6 Fragen an Dr. med. Matthias Schulze

Sie arbeiten aktiv in den Gremien der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und des Berufverbands der Deutschen Urologen e.V. oder vertreten die Urologie darüber hinaus auf nationaler und internationaler Ebene: Zahlreiche Urologinnen und Urologen engagieren sich ehrenamtlich für ihr Fachgebiet. Darunter ist auch Dr. Matthias Schulze. Er ist niedergelassener Facharzt für Urologie in Markkleeberg bei Leipzig und seit 2010 zweiter Vizepräsident des BDU.

1. Warum haben Sie sich für die Urologie entschieden?

Dr. Schulze: Wie so oft war es ein glücklicher Umstand. Ich kam während des PJ über die Chirurgie in die Urologie. Und da mich die Vielfalt der Urologie beeindruckte, entschied ich mich dafür.

2. Was hat Sie in die Verbands-/Gremienarbeit für Ihr Fachgebiet geführt?

Dr. Schulze:
Der 2008 gegründete Interessenverband zur Qualitätssicherung der Arbeit niedergelassener Uro-Onkologen in Deutschland e.V. (IQUO e.V). führte mich in die Verbandsarbeit.

3. Heute sind Sie 2. BDU-Vizepräsident: Welche aktuellen Anliegen verfolgen Sie in dieser Funktion?

Dr. Schulze: Transparenz in der Berufspolitik und der Versuch, trotz verkrusteter Strukturen Rückschritte zu vermeiden.

4. Welches sind die langfristigen Ziele Ihres Engagements?

Dr. Schulze: Erhalt der Ambulanten Urologie in der freiberuflichen Form.

5. Viele Ihrer Zusatzqualifikationen teilen Sie mit anderen Urologen. Den „Flying Medical Doctor“ wahrscheinlich nicht: Was verbirgt sich dahinter, und waren Sie als solcher schon im Einsatz?

Dr. Schulze: Das ist bereits Geschichte. Es handelte sich um einen umfangreichen Erste-Hilfe-Kurs, der sich an Situationen im Passagierflugzeug orientiert – sehr spannend. Ich besuchte einen Kurs bzw. einen Refresher-Kurs 2005 und 2007. Offenbar ist die Akzeptanz bei den Fluggesellschaften nicht mehr sehr vorhanden. Einen Einsatz hatte ich auf dem Flug von Leipzig nach Paris anlässlich des EAU 2006, es ging alles glimpflich ab.

6. Was beschäftigt Sie, wenn Sie nicht in der Praxis oder in der Gremienarbeit aktiv sind?

Dr. Schulze: Meine Kinder, etwas Sport zum Ausgleich wie Joggen, Radfahren und Schwimmen – Triathlon mit einigen urologischen Kollegen aus Leipzig. Im Winter Ski. Hin und wieder die Leipziger Kultur – ein großer „Geheimtipp“. Deshalb: Ein herzliches Willkommen zum DGU-Kongress 2012 in Leipzig!