Interview mit Dr. med. Johannes Rudnick (Oktober 2011)

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Schlagworte: Interview
Autor: Pressestelle DGU/BDU|Veröffentlicht am 19. Oktober 2011|Aktualisiert am 06. April 2017

6 Fragen an Dr. med. Johannes Rudnick

Interviewreihe

Sie arbeiten aktiv in den Gremien der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und des Berufverbands der Deutschen Urologen e.V. oder vertreten die Urologie darüber hinaus auf nationaler und internationaler Ebene: Zahlreiche Urologinnen und Urologen engagieren sich ehrenamtlich für ihr Fachgebiet. Darunter ist auch Dr. Johannes Rudnick. Er ist niedergelassener Facharzt für Urologie in Gießen und 1. Vorsitzender des BDU-Landesverbandes Hessen.

1. Warum haben Sie sich für die Urologie entschieden?
Dr. Johannes Rudnick: Nachdem mir ein Unfallchirurg während meiner chirurgischen Zeit von der „großen“ Chirurgie/Traumatologie abgeraten hatte, viel die Entscheidung für ein kleineres chirurgisches Fach. Zunächst war die Gynäkologie in engerer Wahl, wegen einer fehlenden gynäkologischen Weiterbildungsstelle habe ich dann eine urologische Assistentenstelle angenommen. Das Fachgebiet hat mir von Beginn an sehr viel Spaß gemacht, so dass ich bei der Urologie/Andrologie geblieben bin. Ich habe das bis heute nicht bereut.

2. Was hat Sie in die Verbands-/Gremienarbeit für Ihr Fachgebiet geführt?
Dr. Johannes Rudnick: Querelen im BDU-Landesverband mit dem damaligen Landesvorsitzenden. Da mich die Berufspolitik schon immer interessiert  hat und ich bereits Schriftführer des BDU-LV Hessen war, wurde ich nach Abwahl des damaligen Landesvorsitzenden vom Präsidenten gebeten, das Amt zu übernehmen. Seit Februar 2001 bekleide ich nun diese Position.

3. Was sind die aktuellen inhaltlichen Schwerpunkte, an denen Sie dort mitarbeiten?
Dr. Johannes Rudnick: Erhalt der Onkologie für die Urologen, Andrologie, AOP/§115b SGBV. Unterstützt werde ich bei dieser Arbeit von meinem Stellvertreter, Dr. Michael Weidenfeld aus Wiesbaden (VV-Mitglied der KVH und Mitglied der Onkologiekommission) sowie von der hessischen Urologengenossenschaft (HUeG).

4. Welches sind die langfristigen Ziele Ihres Engagements?
Dr. Johannes Rudnick: Ich verfolge eigentlich nur noch kurz-/mittelfristige Ziele, da meine dritte Legislaturperiode im Februar 2013 abläuft und ich danach nicht mehr kandidieren werde.

5. Woher nehmen Sie die Kraft für Patienten und Ehrenamt?
Dr. Johannes Rudnick: Ich halte mich fit durch Sport und gesunde Ernährung, nehme mir auch Zeit für die Freizeitgestaltung und mache regelmäßig Urlaub.

6. Was beschäftigt Sie, wenn Sie nicht in der Praxis/in der Klinik sind?
Dr. Johannes Rudnick: Zwangsläufig die Berufspolitik, da sich viele Dinge nur außerhalb der Praxis-Arbeitszeiten erledigen lassen. Meine Familie und hier insbesondere meine liebe Frau sorgen aber dafür, dass auch der nötige Abstand zu Beruf und Praxis und auch zur Berufspolitik gewahrt bleibt.
Nur so lässt sich das Engagement im BDU auch mit Familie und Beruf unter einen Hut bringen.

Interview: BDU-Pressestelle