Interview mit Dr. med. Hugo Plate (Juli 2011)

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Schlagworte: Interview
Autor: Pressestelle DGU/BDU|Veröffentlicht am 01. August 2011|Aktualisiert am 06. April 2017

6 Fragen an Herrn Dr. med. Hugo Plate

Interviewreihe

Sie arbeiten aktiv in den Gremien der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und des Berufverbands der Deutschen Urologen e.V. oder vertreten die Urologie darüber hinaus auf nationaler und internationaler Ebene: Zahlreiche Urologinnen und Urologen engagieren sich ehrenamtlich für ihr Fachgebiet. Darunter ist auch Dr. Hugo Plate. Er ist Facharzt für Urologie und 1. Vorsitzender des BDU-Landesverbandes Sachsen-Anhalt.

1. Warum haben Sie sich für die Urologie entschieden?

Dr. Hugo Plate: Nach meiner Facharztausbildung für Chirurgie am Bezirkskrankenhaus Magdeburg entschloss ich mich, an ein kirchliches Krankenhaus in Dessau zu gehen. Zu DDR Zeiten war in diesen Häusern die ärztliche Tätigkeit ohne staatlichen und politischen Einfluss möglich. Dort arbeiteten Urologen und Chirurgen eng zusammen. Ich lernte die Urologie lieben und schätzen und entschloss mich zum Wechsel.

2. Was hat Sie in die Verbands-/Gremienarbeit für Ihr Fachgebiet geführt?

Dr. Hugo Plate: Nach der Wende war die Urologie eine der ersten Fachgruppen, die die Notwendigkeit der Verbandsarbeit erkannte. Mit Hilfe der Westkollegen wurden schnell Strukturen geschaffen, die uns den Gang in die Niederlassung sehr erleichterten bzw. erst möglich machten. Die damaligen Akteure haben mich geprägt. Später wurde dann der Staffelstab weiter gegeben.  

3. Was sind die aktuellen inhaltlichen Schwerpunkte, an denen Sie dort mitarbeiten?

Dr. Hugo Plate: Inhaltlich ist es wichtig daran mitzuarbeiten das Fachgebiet voll auszufüllen und attraktiv zu machen. Hierbei ist die Zusammenarbeit zwischen Klinikern und Niedergelassenen Voraussetzung. Der Berufsverband hat die Aufgabe, die Kollegen auf Veränderungen des Gesundheitsmarktes einzustimmen und vorzubereiten. Nicht zuletzt ist die Fortbildung und die Interessenvertretung der Urologen im KV Bereich ein Schwerpunkt.

4. Welches sind die langfristigen Ziele Ihres Engagements?

Dr. Hugo Plate: Sicherung der freiberuflichen Selbständigkeit auch unter veränderten Rahmenbedingungen.

5. Woher nehmen Sie die Kraft für Patienten und Ehrenamt?

Dr. Hugo Plate:
Aus Spaß am Beruf, der auch heute noch da ist. Durch die Unterstützung meiner Familie. Nicht zuletzt ziehen viele Kollegen in S-A an einem Strang und wir sind ein gutes Team hier vor Ort.

6. Was beschäftigt Sie, wenn Sie nicht in der Praxis/in der Klinik sind?

Dr. Hugo Plate: Zum einen die Familie, die immer etwas zu kurz kommt, einschließlich des Hundes. Ansonsten ist mein Hobby der Sport, speziell der Triathlon, mit zwei bis drei Wettkämpfen im Jahr, die es vorzubereiten gilt.

Interview: BDU-Pressestelle