Interview mit Dr. med. Dirk Rösing (Mai 2011)

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Schlagworte: Interview
Autor: Pressestelle DGU/BDU|Veröffentlicht am 25. Juli 2011|Aktualisiert am 06. April 2017

Interview mit Dr. Dirk Rösing

5 Fragen an Dr. Dirk Rösing

Sie arbeiten aktiv in den Gremien der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufverbands der Deutschen Urologen oder vertreten die Urologie darüber hinaus auf nationaler und internationaler Ebene: Zahlreiche Urologinnen und Urologen engagieren sich ehrenamtlich für ihr Fachgebiet.
Darunter ist auch Dr. Dirk Rösing. Er ist Facharzt für Urologie und Sexualtherapeut an der Klinik und Poliklinik für Urologie, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und Vorsitzender des Arbeitskreises Psychosomatische Urologie und Sexualmedizin in der DGU.

1. Warum haben Sie sich für die Urologie entschieden?

Die Vielseitigkeit des Faches habe ich während des Studiums kennen und schätzen gelernt. In Famulaturen und in meinem Praktischen Jahr habe ich in der Urologie gearbeitet und konnte so einen guten Einblick ins Fachgebiet erhalten. Als mir dann eine Stelle als Arzt im Praktikum angeboten wurde, habe ich die Chance ergriffen und bin dem Fach treu geblieben.

2. Was hat Sie in die Verbands-/ Gremienarbeit für Ihr Fachgebiet geführt?
Mitte der Neunziger Jahre habe ich die psychosomatische Grundversorgung in einem Kurs erworben. Mein Interesse für diesen Teilbereich der Urologie wuchs und ich absolvierte in den Jahren verschiedene Weiterbildungen mit Abschlüssen in Andrologie, Sexualmedizin und Psychotherapie. Die steigende Qualifizierung und Spezialisierung und der dadurch entstandene Kontakt zum Arbeitskreis Psychosomatische Urologie und Sexualmedizin entwickelten sich rasch und führten zu einer sehr guten Zusammenarbeit mit den Kollegen. Besonderen Einfluss auf mich, eine führende Rolle im AK zu übernehmen, hatte Kollege Dr. Berberich, der mein Vorgänger im Amt war.

3. Was sind die aktuellen inhaltlichen Schwerpunkte, an denen Sie dort mitarbeiten?

Bei psychosomatischen Störungen ist es von besonderer Bedeutung den Zusammenhang zwischen seelischen und sozialen Faktoren für körperliches Wohlbefinden zu verstehen und nicht gegenüber zu stellen. Dies im Speziellen für konkrete Krankheitsbilder zu beschreiben und praktische Handlungsrichtlinien zu vermitteln, ist unser Anliegen. Ebenso gehören für den Urologen sexuelle Funktionsstörungen zum Behandlungsspektrum. Auch hier sind auslösende und aufrechterhaltende Faktoren im bio-psycho-sozialen Kontext zu betrachten. Erstrebenswert erscheint uns, dass jeder Urologe über Kenntnisse zum gesamten Spektrum von Sexualstörungen verfügt.

4. Welches sind die langfristigen Ziele Ihres Engagements?

Unsere Arbeit konzentriert sich schwerpunktmäßig auf die Fortbildung von Kolleginnen und Kollegen in den Bereichen Psychosomatik und Sexualmedizin. Wir versuchen trotz unseres kleinen Kreises, Präsens bei urologischen Kongressen und Veranstaltungen zu zeigen. Verschiedene Publikationen zu theoretischen und praktischen Inhalten sind ein weiterer Teil unserer Arbeit. Langfristig ist unser Ziel, die Kenntnisse und Fertigkeiten der Psychosomatik und Sexualmedizin ins Fachgebiet zu integrieren.

5. Was beschäftigt Sie, wenn Sie nicht in der Praxis/in der Klinik sind?

Meine Familie hat für mich hohe Priorität. Gemeinsame Unternehmungen und die aktive Teilnahme an den Interessen meiner Kinder sind für mich ein sehr befriedigender Ausgleich.

Interview: DGU-Pressestelle

Interview mit Herrn Dr. Dirk Rösing

Dr. Thomas Quack ist niedergelassener Urologe in Plön und der

5 Fragen an Dr. Dirk Rösing

Sie arbeiten aktiv in den Gremien der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufverbands der Deutschen Urologen oder vertreten die Urologie darüber hinaus auf nationaler und internationaler Ebene: Zahlreiche Urologinnen und Urologen engagieren sich ehrenamtlich für ihr Fachgebiet.
Darunter ist auch Dr. Dirk Rösing. Er ist Facharzt für Urologie und Sexualtherapeut an der Klinik und Poliklinik für Urologie, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und Vorsitzender des Arbeitskreises Psychosomatische Urologie und Sexualmedizin in der DGU.

1. Warum haben Sie sich für die Urologie entschieden?

Die Vielseitigkeit des Faches habe ich während des Studiums kennen und schätzen gelernt. In Famulaturen und in meinem Praktischen Jahr habe ich in der Urologie gearbeitet und konnte so einen guten Einblick ins Fachgebiet erhalten. Als mir dann eine Stelle als Arzt im Praktikum angeboten wurde, habe ich die Chance ergriffen und bin dem Fach treu geblieben.

2. Was hat Sie in die Verbands-/ Gremienarbeit für Ihr Fachgebiet geführt?
Mitte der Neunziger Jahre habe ich die psychosomatische Grundversorgung in einem Kurs erworben. Mein Interesse für diesen Teilbereich der Urologie wuchs und ich absolvierte in den Jahren verschiedene Weiterbildungen mit Abschlüssen in Andrologie, Sexualmedizin und Psychotherapie. Die steigende Qualifizierung und Spezialisierung und der dadurch entstandene Kontakt zum Arbeitskreis Psychosomatische Urologie und Sexualmedizin entwickelten sich rasch und führten zu einer sehr guten Zusammenarbeit mit den Kollegen. Besonderen Einfluss auf mich, eine führende Rolle im AK zu übernehmen, hatte Kollege Dr. Berberich, der mein Vorgänger im Amt war.

3. Was sind die aktuellen inhaltlichen Schwerpunkte, an denen Sie dort mitarbeiten?

Bei psychosomatischen Störungen ist es von besonderer Bedeutung den Zusammenhang zwischen seelischen und sozialen Faktoren für körperliches Wohlbefinden zu verstehen und nicht gegenüber zu stellen. Dies im Speziellen für konkrete Krankheitsbilder zu beschreiben und praktische Handlungsrichtlinien zu vermitteln, ist unser Anliegen. Ebenso gehören für den Urologen sexuelle Funktionsstörungen zum Behandlungsspektrum. Auch hier sind auslösende und aufrechterhaltende Faktoren im bio-psycho-sozialen Kontext zu betrachten. Erstrebenswert erscheint uns, dass jeder Urologe über Kenntnisse zum gesamten Spektrum von Sexualstörungen verfügt.

4. Welches sind die langfristigen Ziele Ihres Engagements?

Unsere Arbeit konzentriert sich schwerpunktmäßig auf die Fortbildung von Kolleginnen und Kollegen in den Bereichen Psychosomatik und Sexualmedizin. Wir versuchen trotz unseres kleinen Kreises, Präsens bei urologischen Kongressen und Veranstaltungen zu zeigen. Verschiedene Publikationen zu theoretischen und praktischen Inhalten sind ein weiterer Teil unserer Arbeit. Langfristig ist unser Ziel, die Kenntnisse und Fertigkeiten der Psychosomatik und Sexualmedizin ins Fachgebiet zu integrieren.

5. Was beschäftigt Sie, wenn Sie nicht in der Praxis/in der Klinik sind?

Meine Familie hat für mich hohe Priorität. Gemeinsame Unternehmungen und die aktive Teilnahme an den Interessen meiner Kinder sind für mich ein sehr befriedigender Ausgleich.