Interview mit Dr. med. Catrin Steiniger (13.07.2015)

Kontakt

DGU/BDU-Pressestelle
Bettina-Cathrin Wahlers &
Sabine M. Glimm
Grandkuhlenweg 5-7
22549 Hamburg
Tel.: 040 - 79 14 05 60
Mobil: 0170 - 4 82 72 87
Fax: 040 - 79 14 00 27
redaktion(at)bettina-wahlers.de

Schlagworte: Interview
Autor: Pressestelle DGU/BDU|Veröffentlicht am 14. Juli 2015|Aktualisiert am 06. April 2017

6 Fragen an Dr. med. Catrin Steiniger

Interviewreihe

Sie arbeiten aktiv in den Gremien der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. oder vertreten die Urologie darüber hinaus auf nationaler und internationaler Ebene: Zahlreiche Urologinnen und Urologen engagieren sich ehrenamtlich für ihr Fachgebiet. Darunter ist auch Catrin Steiniger, niedergelassene Fachärztin für Urologie in Lübbenau und frisch gewählte BDU-Landesvorsitzende in Brandenburg. 

1. Warum haben Sie sich für die Urologie entschieden? 

Weil mich die Kombination aus einem großen onkologischen Patientengut und einer operativen Tätigkeit interessiert hat.    

2. Was hat Sie in die Verbands-/Gremienarbeit für Ihr Fachgebiet geführt? 

Begonnen habe ich als Mitglied der KV-Vertreterversammlung vor 4 Jahren. Durch die vielen tagespolitisch-aktuellen Geschehnisse ergab sich eine enge Zusammenarbeit mit den BDU-Landesvorsitzenden von Brandenburg. Das aktive Mitgestalten macht mir schon immer Spaß und letztendlich kann man auch Positives für die eigene Berufsgruppe erreichen. Nur zuzuschauen ist nicht mein Ding.    

3. Was sind die aktuellen inhaltlichen Schwerpunkte, an denen Sie dort mitarbeiten? 

Zunächst wird es um die Umsetzung und Ausgestaltung der ASV für die Brandenburger Urologinnen und Urologen gehen. Hierbei setze ich mich für eine zeitlich machbare und im bürokratischen Aufwand händelbare Form ein, da Brandenburg ein Flächenland ist hohe Patientenzahlen die Regel sind.
Die Zusammenarbeit und Kooperation mit den Klinikärzten ist dabei von größter Wichtigkeit. 
Weitere Schwerpunkte sind natürlich die Sicherung der Vergütung von ambulanten Operationen, der Mikrobiologie, Urinzytologie, Teilradiologie und nicht zuletzt die Aus-und Weiterbildung des urologischen Nachwuchses.    

4. Welches sind die langfristigen Ziele Ihres Engagements? 

An erster Stelle steht für mich der weiterhin gute Zusammenhalt von Klinik – und niedergelassenen Ärzten. Ansonsten engagiere ich mich für eine adäquate Bezahlung für hochqualifizierte ärztliche Leistungen und nicht nur für Quantität durch die Krankenkassen. 
Ich möchte, dass es sich auch noch in vielen Jahren lohnt und Spaß macht, als Urologe/in in der Klinik oder in der Niederlassung tätig zu sein.  

5. Woher nehmen Sie die Kraft für Patienten und Ehrenamt? 

Aus der Unterstützung durch meine Familie aber auch durch die positiven Erlebnisse bei bisherigen berufspolitisch erreichten Zielen.

6. Was beschäftigt Sie, wenn Sie nicht in der Praxis/in der Klinik aktiv sind? 

Ein spannendes Buch oder Wanderungen, Reisen und ein großer Freundeskreis stellen einen guten Ausgleich zur Verbandsarbeit und Arbeit in der Praxis dar. Als Mutter von 2 Kindern habe ich meinen Sohn durch das Medizinstudium begleitet und nun meine Tochter bei ihrer gymnasialen Entwicklung.  

Interview: BDU-Pressestelle