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Schlagworte: BDU, Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.
Autor: Geschäftsstelle|Veröffentlicht am 02. August 2016|Aktualisiert am 21. März 2017

Neue Darmkrebs-Früherkennung: Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. sieht Fokussierung auf quantitative Stuhltests kritisch

Berlin, 13.03.2017. Quantitative immunologische Stuhltests (iFOBT) zur Früherkennung von Darmkrebs sind ab 1. April 2017 für Versicherte ab 50 Jahren Kassenleistung: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich aktuell im Bewertungsausschuss über Vergütung und Procedere der neuen Leistung geeinigt und damit einen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom Oktober 2016 umgesetzt. Zu den Arztgruppen, die quantitative iFOBT abrechnen dürfen, gehören auch die Urologen. Deren Berufsverband begrüßt die Einführung der immunologischen Stuhltest-Verfahren grundsätzlich. Dennoch sieht der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) durch die Fokussierung auf quantitative immunologische Stuhltests den qualitätsgesicherten Ablauf der Früherkennung weiterhin kritisch und die hohe Akzeptanz des Screenings in der Bevölkerung gefährdet.

„Wir bedauern, dass der G-BA zu diesem Zeitpunkt ausschließlich auf den laborbasierten quantitativen Stuhltest in der gesetzlichen Darmkrebs-Früherkennung setzt“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. Nach aktuellem Beschluss des Bewertungsausschusses werden Ausgabe und Rücknahme des neuen Stuhltests und die dazugehörige Beratung auch nach positivem Ergebnis ab April 2017 nach GOP 01737 im EBM mit 57 Punkten, entsprechend 6 Euro, extrabudgetär honoriert. Die Leistung kann durch Hausärzte, Gynäkologen, Urologen, Hautärzte, Facharztinternisten und Chirurgen erbracht werden. Qualitative Guajak-basierte Tests auf okkultes Blut im Stuhl (gFOBT), die direkt in der Arztpraxis ausgewertet werden, fallen zeitgleich aus der Regelversorgung. Die Auswertung der neuen quantitativen immunologischen Stuhltests erfolgt ausschließlich im Speziallabor und wird nach GOP 01738 im EBM mit 7,90 Euro (75 Punkte) vergütet.

Hier setzt die Kritik des BDU an: „Während qualitative immunologische Stuhltests traditionell von den Versorgerärzten mit großer Akzeptanz bei den Patienten vor allem durch Hausärzte, Gynäkologen und Urologen wohnortnah und flächendeckend in der Arztpraxis angeboten und dort ohne Qualitätsverlust durch lange Transportwege sofort ausgewertet und mit dem Patienten besprochen werden können, fürchten wir nun um die Früherkennung“, so Dr. Schroeder. Es sei derzeit nicht erkennbar, inwieweit mögliche Vorteile quantitativer Tests die technischen und logistischen Probleme der neuen Regelung aufwiegen würden. Studien haben keinen Unterschied in der Effizienz und Validität zwischen qualitativen und quantitativen iFOBT gezeigt. „So können Zeitverzögerungen auf dem Transport in die Zentrallabore oder heiße Temperaturen im Sommer zu falsch negativen Befunden führen. Ringversuche der beteiligten Labore zur externen Qualitätssicherung stehen auf längere Zeit aus, denn ein von unabhängiger Stelle definierter Referenzwert für quantitative iFOBT existiert bisher nicht. Diesen legt jeder Hersteller selber fest“, kritisiert Schroeder. „Deshalb hätten wir uns gewünscht, dass beide Tests für eine Übergangszeit parallel Bestand gehabt hätten, um die Qualität und die Akzeptanz des neuen Testverfahrens zu evaluieren.“

Qualitative immunologische Stuhltests (Point-of-Care-Tests), mit einem festgelegten Grenzwert für die Konzentration des Hämoglobins, die in der Arztpraxis ausgewertet werden, hatte der G-BA bei der Neuregelung der Früherkennung nicht berücksichtigt. „Damit wird eine verlängerte Versorgungskette zwischen Patient und Facharzt, dem Speziallabor und wiederum Facharzt und Patient initiiert, die eine schnelle Kommunikation eines positiven Testergebnisses verhindert und unnötige Hürden aufbaut, die eine notwendige Abklärung mittels einer Darmspiegelung zumindest verzögert“, bedauert der BDU-Präsident.

SpiFa: 5 Jahre Ärztebashing im Auftrage der gesetzlichen Versicherten?

Berlin, 17. Februar 2017 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) wehrt sich gegen pauschales Ärztebashing. Unabhängig in wessen Auftrage und mit welchem Ziel die gesetzlichen Krankenkassen oder ihr angegliederte Strukturen über Jahre hinweg generalisiert Ärztebashing betreiben, können wir nur immer wieder darauf hinweisen, dass es fachärztliche Leistungen gibt, die über den gesetzlichen Leistungskatalog hinausgehen und dem Patienten zur Verfügung gestellt werden können und oft sogar müssen, um eine leitliniengerechte Behandlung der Versicherten zu ermöglichen.
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Berufsverband trauert um Dr. med. Richard Berges

Am 30. Januar verstarb völlig überraschend der langjährige Schriftführer des Berufsverbandes, Dr. med. Richard Berges. Er war ein Urologe aus Leidenschaft. Intensiv widmete er sich neben seiner medizinischen und forschenden Tätigkeit auch den gesundheitspolitischen Belangen der deutschen Urologie und der Arbeit des Berufsverbandes. Den Angehörigen, Freunden und beruflichen Wegbegleitern gehört unsere aufrichtige und tiefe Anteilnahme. Der Berufsverband wird dem Wirken von Dr. med. Richard Berges immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Dr. med. Axel Schroeder
Präsident


SpiFa-Befragung zum Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen gestartet

Berlin, 21. Dezember 2016 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) startet Befragung der Fachärzte in Klinik und Praxis zu den neuen Straftatbeständen im Gesundheitswesen. Mit dem „Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen“ wurden Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen als Straftatbestände im Strafgesetzbuch (StGB) in den Paragraphen 299a und 299b StGB verankert. Es soll damit der besonderen Verantwortung der im Gesundheitswesen tätigen Heilberufsgruppen Rechnung getragen und gewährleistet werden, dass heilberufliche Entscheidungen frei von unzulässiger Einflussnahme getroffen werden. Die konkrete Umsetzung des Gesetzes und welche Auswirkungen dieses auf die Fachärzte in Klinik und Praxis sowie deren Tätigkeit hat, ist jedoch weiterhin unklar. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschland e.V. (SpiFa) hat sich daher dazu entschlossen, mit Hilfe einer Online-Befragung den Bereich der Kooperationen im Gesundheitswesen sowie die Bemessungsgrundlagen für die Vergütung im Rahmen von Kooperationen näher zu beleuchten. Das „Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen“ wird zweifelsohne Veränderungen im Umgang mit Kooperationen mit sich bringen. Staatsanwaltschaften und Gerichte werden tatbestandliche Unschärfen des Gesetzes in ihren Begründungen für einen Anfangsverdacht und später durch Urteile ausfüllen müssen. Die Erarbeitung eines erläuternden Katalogs und die Beschreibung von Eckpunkten können für Ärzte, Gerichte und Staatsanwaltschaften bei der Bestimmung des „Üblichen“ hilfreich sein. Hier sind alle beteiligten Organisationen und Körperschaften gefordert.

Zur Umfrage, welche bis Ende März 2017 laufen wird und die vom Berufsverband als Mitgleid des SpiFa unterstützt wird, gelangen Sie hier (externer Link):

https://www.surveymonkey.de/r/spifa

"Aktionsbündnis Urologie": Ein Statement zum Ende der PREFERE-Studie

Das "Aktionsbündnis Urologie" hat mit einem eigenen Statement auf das angekündigte Ende der PREFERE-Studie reagiert und zu den möglichen Gründen und Ursachen dieser Entwicklung Stellung bezogen.

Den vollständigen Text des Statements vom "Aktionsbündnis Urologie" finden Sie zu Ihrer Information hier.

PREFERE-Studie: Fachgesellschaft und Berufsverband der Deutschen Urologen bedauern Stopp der Förderung

Berlin. Mit Bedauern haben die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU e.V.) zur Kenntnis genommen, dass die Förderer der PREFERE-Studie zum lokal begrenzten Prostatakarzinom beschlossen haben, ihre Förderung der Studie aufgrund zu geringer Patientenrekrutierungszahlen einzustellen.

Die vollständige Pressemitteilung von BDU und DGU können Sie hier lesen.


Neue Informationsbroschüre der KBV zum Thema "Richtig kooperieren"

Die KBV hat ihre Informationsbroschüre zum Thema "Richtig kooperieren" aktualisiert. Anlass hierfür war, dass mit dem Antikorruptionsgesetz nunmehr Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen als Straftatbestand für alle Heilberufe im Strafgesetzbuch verankert wurden. Neben dem Berufs- und Sozialrecht sind jetzt auch die neuen Regelungen im Strafrecht berücksichtigt.

Auf folgende Fragen finden Sie z.B. Antworten:

  • Wann dürfen Sie als Vertragsarzt für eine Beratungsleistungim Krankenhaus eine Vergütungerhalten?
  • Ist es erlaubt, dass Ihnen ein Pharmahersteller die Reisekosten zu einer wissenschaftlichen Tagung finanziert?
  • Welche rechtlichen Risiken hat die Teilnahme an Anwendungsbeobachtungen?
  • Was haben Sie bei der Kooperation mit Kollegen zu beachten?

Anhand zahlreicher Praxisbeispiele verdeutlicht Ihnen diese KBV-Broschüre, welche Art der Zusammenarbeit zulässig und welche unzulässig ist. Die Broschüre finden Sie zum Download  in der KBV-Mediathek (externer Link) unter "Broschüren aus der Reihe Praxiswissen".


Neue Leitung der BDU-Geschäftsstelle

Die Geschäftstelle des BDU ist neu besetzt: Ulla Rose leitet seit dem 01. November 2016 die Geschäftsstelle des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. in Berlin. Ulla Rose bringt eine große Palette von Wissen und Erfahrung in die neue Tätigkeit ein. An die Erstqualifikation der Gesundheits- und Krankenpflegerin schlossen sich Weiterbildungen und Studiengänge im Bereich Pädagogik und Management an. Die Masterabsolventin der Humboldt-Universität zu Berlin verfügt außerdem über eine Qualifikation als Qualitätsmanagerin und durch ihre freiberufliche Tätigkeit über langjährige Beratungserfahrung im Bereich des Organisations- und Qualitätsmanagements. Neben leitenden Positionen im Bereich des Einrichtungsmanagements und der beruflichen Bildung ist sie seit fast 20 Jahren neben- und hauptberuflich in der Verbandsarbeit im Gesundheitswesen tätig. Zuletzt in der Geschäftsführung eines Pflegeberufsverbandes. Im Rahmen der BDU-Mitgliederversammlung auf dem 68. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. am 30. September 2016 in Leipzig, wo die Neubesetzung der Geschäftstelle durch BDU-Geschäftsführer Dr. Roland Zielke bekanntgegeben wurde, hatten auch Verbandsmitglieder bereits Gelegenheit, Ulla Rose persönlich kennenzulernen.

Europavertretung der Fachärzte neu geregelt

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) übernimmt zum 1. Januar 2017 die Europavertretung der deutschen Fachärzte in der UEMS Im Rahmen der zurückliegenden Sitzung des Councils der UEMS am 21. und 22. Oktober 2016 in Brüssel wurde der Übergang der Europavertretung der deutschen Fachärzte in der UEMS einstimmig neu geregelt.

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) übernimmt diese Aufgabe zum 1. Januar 2017 von der Gemeinschaft fachärztlicher Berufsverbände e.V. (GFB), welche die bisherige Vertretung der deutschen Fachärzte für Deutschland organisiert und übernommen hat. Zur Entscheidung der UEMS erklärte der SpiFa-Hauptgeschäftsführer, Lars F. Lindemann, heute in Berlin: „Der SpiFa hat für die Organisation der Vertretung der deutschen Fachärzte in Europa unter dem Dach des SpiFa einen Europaausschuss gebildet. Alle interessierten fachärztlichen Berufsverbände sind hier zur Mitwirkung und Mitarbeit herzlich willkommen. Egal, ob sie Mitglied des SpiFa sind oder nicht.“

Die „Union européenne des médecins spécialistes“ (UEMS) ist die älteste medizinische Organisation in Europa. Sie vertritt und bündelt auf europäischer Ebene die Interessen der Fachärzte aus 37 europäischen Ländern und fördert deren gemeinsamen Meinungsaustausch sowie eine gemeinsame Willensbildung gegenüber den europäischen Instanzen. „Wir danken in diesem Zusammenhang insbesondere Herrn Dr. Rüggeberg als Präsidenten der GFB, der diesen Prozess konstruktiv begleitet hat.“, so Lindemann weiter.

Informationen zur UEMS: http://www.uems.eu

Information zum Europaausschuss des SpiFa: https://www.spifa.de

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Handlungsfähigkeit und Aufsicht über die Selbstverwaltung der Spitzenorganisationen in der GKV (GKV-SVSG)

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) und der NAV-Virchow-Bund – Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V. (NAV) haben in einer gemeinsamen Stellungsnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Handlungsfähigkeit und Aufsicht über die Selbstverwaltung der Spitzenorganisationen in der GKV (GKV-SVSG) vom 22. September 2016 eindeutig für die niedergelassene Fachärzteschaft Position bezogen.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier.


Urologen haben klare Forderungen an die Politik

Als Dachverband von 27 fachärztlichen Berufsverbänden repräsentiert der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) rund 150.000 Fachärzte in Klinik und Praxis. Mit der Agenda „Facharzt 2020“ hat die Phalanx der deutschen Fachärzte im Rahmen ihrer jüngsten Mitgliederversammlung nun ein Grundsatzpapier zur Zukunft der fachärztlichen Versorgung in Deutschland verabschiedet. „Wir haben fachübergreifend die Weichen für die Versorgung von morgen gestellt und senden mit unseren Forderungen ein starkes Signal an die Politik“, sagt der Präsident des Berufsverbands der Deutschen Urologen e.V. (BDU), Dr. med. Axel Schroeder, gleichzeitig in seiner Funktion als 2. Vorsitzender des SpiFa.

Mehr zum Thema.

Das SpiFa-Positionspapier "Facharzt 2020" finden Sie hier.


Positionspapier "Qualitätssicherung im urologischen Labor und der Urinmikrobiologie"

Ab sofort steht das Positionspapier "Qualitätssicherung im urologischen Labor und der Urinmikrobiologie" exklusiv für die Mitglieder des Berufsverbandes zur Verfügung.

Zu Ihrer Information finden Sie das Inhaltsverzeichnis und einen kurzen Auszug aus dem Positionspapier hier.

Wenn auch Sie als BDU-Mitglied ein personalisiertes Exemplar als Grundlage für Ihre urologische Tätigkeit beziehen möchten, dann wenden Sie sich bitte an die BDU-Geschäftsstelle.


Positionspapier "Cystoskopaufbereitung in der Praxis des niedergelassenen Urologen"

Ab sofort steht das Positionspapier "Cystoskopaufbereitung in der Praxis des niedergelassenen Urologen" exklusiv für die Mitglieder des Berufsverbandes zur Verfügung.

Zu Ihrer Information finden Sie das Inhaltsverzeichnis und einen kurzen Auszug aus dem Positionspapier hier.

Wenn auch Sie als BDU-Mitglied ein personalisiertes Exemplar als Grundlage für Ihre urologische Tätigkeit beziehen möchten, dann wenden Sie sich bitte an die BDU-Geschäftsstelle.