Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.

Grußwort des BDU-Ehrenpräsidenten

Herzlich Willkommen im Fachgebiet Urologie!

Ziel des Berufsverbandes der Deutschen Urologen ist die Schaffung einer gemeinsamen Informationsplattform rund um unser Fachgebiet.
mehr

Grußwort des BDU-Präsidenten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V., der heute für über 2.500 Kolleginnen und Kollegen aus Klinik und Praxis spricht, ist eine starke Gemeinschaft, die regional und überregional gut aufgestellt ist.
Wir sind Ihre Stimme in der urologischen Versorgung und in der Politik.
mehr

Schlagworte: BDU, Berufsverband der Deutschen Urologen e.V., Presse, Ärzte, Mitglieder BDU
Autor: Geschäftsstelle|Veröffentlicht am 15. Juli 2016|Aktualisiert am 11. August 2016

Kompetente Vertretung der Berufs- und Standesinteressen in Klinik & Praxis

Seit über 60 Jahren vertritt der Berufsverband die Berufs- und Standesinteressen der Fachärztinnen und Fachärzte für Urologie in Deutschland. Er unterstützt und berät seine Mitglieder in fachlichen, wirtschaftlichen, politischen und berufsrechtlichen Fragen. Zugleich wirkt er als größter Lobbyverband des Fachgebietes nicht nur an der Entwicklung des Berufsbildes mit, sondern bringt sich aktiv in die gesundheitspolitischen Entscheidungsprozesse ein.

Die Wahrung der Unabhängigkeit fachärztlicher Berufsausübung hat oberste Priorität im Handeln des BDU. Der Grundgedanke, die ärztliche Versorgung sowie ihre Unabhängigkeit durch das Prinzip der Freiberuflichkeit zu sichern, ist tagesaktuell. Vor diesem Hintergrund vertritt der BDU seine Mitglieder in allen wesentlichen Entscheidungsgremien der Selbstverwaltung und der innerärztlichen Verbünde. Daneben wirkt der BDU intensiv an der Gestaltung der Aus- und Weiterbildungsordnung für das Fachgebiet mit und arbeitet in verschiedenen Sachausschüssen an fachlichen Fragen.

Die größten Herausforderungen bringt indes der demografische Wandel der Gesellschaft mit sich: Mit der zunehmenden Lebenserwartung steigt der Bedarf an gesundheitlicher Versorgung und Pflege rapide. In manchen ländlichen Regionen wird bereits heute ein Ärztemangel verzeichnet, zugleich wird im Gesundheitswesen stetig eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit gefordert. Der BDU regt hier innovative Vertragsmodelle mit den Krankenkassen an, um verbesserte und nachhaltige Versorgungskonzepte in den urologischen Schwerpunktbereichen Geriatrie, Onkologie und Pharmakotherapie zu entwickeln und zu etablieren. Hier übernimmt der BDU stellvertretend für seine Mitglieder als starker und zukunftsfähiger Kooperationspartner soziale und gesundheitspolitische Verantwortung.

Weitere aktuelle Arbeitsschwerpunkten des BDU sind die Chancen und Risiken, die das neue GKV-Versorgungsstrukturgesetz für Fachärzte und damit für die BDU-Mitglieder bietet. Es gilt nach Ansicht des BDU, beispielsweise im Schnittpunkt von ambulantem und stationärem Sektor neue kooperative Versorgungsformen zu entwickeln, um eine spezialfachärztliche Patientenversorgung wohnortnah und flächendeckend dauerhaft zu gewährleisten. Bei entsprechender Leistungsgerechtigkeit und ohne Einschränkung der ärztlichen Freiberuflichkeit ist der BDU für neue patientenzentrierte Versorgungsstrukturen, innovative Kooperationsformen und eine engere Verzahnung der urologischen Leistungsbereiche offen.

Nach oben

Zur Geschichte des Berufsverbandes

  • 1954 wird der „Berufsverband der deutschen Fachärzte für Urologie e. V.“ in Bad Wildungen auf Initiative der wissenschaftlich orientierten Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. gegründet.
  • 1972 wird der Verein in „Berufsverband der Deutschen Urologen e. V.“ umbenannt.
  • 1990 vollzieht der BDU als erster fachärztlicher Berufsverband in Deutschland den Zusammenschluss der beiden urologischen Berufsverbände Ost und West
  • 2006 Dr. Klaus Schalkhäuser wird Ehrenpräsident des Berufsverbandes
  • 2010 Dr. Axel Schroeder wird zum sechsten Präsidenten des Berufsverbandes gewählt
  • 2016 verlegt der Berufsverband seinen Sitz und die Geschäftsstelle in das berufspolitische Zentrum nach Berlin