Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien

Dieses Programm dient der nachhaltigen Förderung des wissenschaftlichen urologischen Nachwuchses in Deutschland und ist benannt nach dem Urologen Ferdinand Eisenberger, der maßgeblich an der Entwicklung der berührungsfreien Nierensteinzertrümmerung durch Stoßwellen beteiligt war. Urologischen Nachwuchswissenschaftlern soll der Einstieg in eine wissenschaftlich orientierte klinische Laufbahn durch einen einjährigen Forschungsaufenthalt in einer wissenschaftlichen Institution in Deutschland außerhalb der eigenen urologischen Klinik oder im europäischen Ausland ermöglicht werden.

Die Fördermittel für die Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien werden von der Deutschen Gesellschaft für Urologie zur Verfügung gestellt. Seit 2015 werden bis zu drei Stipendien pro Jahr mit je 50.000 € durch die Firma Janssen-Cilag GmbH unterstützt.

Die Stipendiaten werden für ein Forschungsprojekt unter Beibehaltung ihrer Gehalts- und Sozialleistungen für 12 Monate von ihrer klinischen Tätigkeit freigestellt. Gefördert werden können Personen mit ausführlich begründeten Projektanträgen. Eingereicht werden sollen ein Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Angabe der bisherigen Publikationen und Projekte, ein detaillierter Projektplan mit Angaben zu Zielen, Methoden, Ressourcen und Zeitplan sowie ein unterstützendes Schreiben des Leiters der Forschungseinrichtung, an der das Projekt durchgeführt werden soll.

Über die Vergabe entscheidet der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Informationen sind unter www.dgu-forschung.de/stipendien.html einsehbar.

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Ende der Einreichungsfrist: 15. Januar