Autor: Pressestelle DGU/BDU|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 26. Mai 2017

Gemeinsame Reha-Standards für Prostatakarzinom-Patienten

09.11.2016. Interdisziplinäre Standards für die Rehabilitation von Patienten mit Prostatakrebs haben erstmals in Deutschland die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. (DGHO), der Arbeitskreis Onko Reha der Arbeitsgemeinschaft für Internistische Onkologie (AIO) der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie (DAPO) sowie der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) gemeinsam erarbeitet.

Das standardisierte Rehabilitationsprogramm für Prostatakrebspatienten dokumentiert einheitliche Strukturen und Behandlungsverfahren für rehabilitierende Kliniken und all jene Berufsgruppen, die in der uroonkologischen Rehabilitation mitarbeiten. Dem neuen Reha-Standard liegen die aktuell besten und wissenschaftlich gesicherten Methoden der Reha-Diagnostik, der Therapie der Harninkontinenz und der erektilen Dysfunktion, der Sport- und Bewegungstherapie sowie der psychosozialen Beratung zugrunde.   Ziel des standardisierten Reha-Programms ist es, Behandler, aber auch Prostatakrebspatienten gleichermaßen auf hohem Niveau zu informieren und die Versorgungsqualität zu verbessern. Eine allgemeinverständliche Patientenausgabe des multidisziplinären Konsenspapiers wird derzeit zusätzlich geplant. Auf dem Portal German Medical Science sind die Reha-Standards kostenfrei abzurufen.

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