Autor: Pressestelle DGU/BDU|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 26. Mai 2017

Deutsche Krebshilfe unterstützt Forschungsprojekt zum Prostatakarzinom

12.05.09 - Weil Prostatakrebs inzwischen der häufigste bösartige Tumor bei Männern ist, wird mit Hochdruck daran gearbeitet, weitere Erkenntnisse über die Entstehung der Krankheit zu gewinnen.

Sie sind unter anderem notwendig, um klinische Diagnoseverfahren zu verbessern. Denn bei frühzeitiger Erkennung stehen die Heilungschancen für die Betroffenen gut. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt jetzt ein Forschungsprojekt an der Justus-Liebig-Universität Gießen zur Untersuchung des Prostatakarzinoms mit insgesamt 133.200 Euro. An dem Projekt arbeiten das Institut für Genetik (Fachbereich 8) sowie die Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie (Fachbereich 11) gemeinsam. Das Geld der Deutschen Krebshilfe soll für die Dauer von drei Jahren in die Finanzierung der Arbeitsmaterialien des Projektes sowie eine wissenschaftliche Mitarbeiterstelle fließen. Projektleiter sind Dr. Undraga Schagdarsurengin, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Genetik tätig ist, und Professor Dr. Klaus Steger, Chef des Forschungslabors der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie (Leitung: Professor Dr. Wolfgang Weidner). An der Projektleitung ist ebenfalls die Klinische Forschergruppe KFO181/1 "Male factor infertility due to impaired spermatogenesis" (geführt von den Professoren Steger und Weidner) der Justus-Liebig-Universität beteiligt, die seit 2008 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Molekularbiologische Untersuchungen zur Genetik und Epigenetik des Prostatakarzinoms sollen in dem Forschungsprojekt durchgeführt werden. Die beiden Projektleiter erhoffen sich von den Ergebnissen ihrer Untersuchungen – auch wegen des interdisziplinären Ansatzes - neue Erkenntnisse über die Entstehung des Prostatakarzinoms.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
(ing)

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