Autor: Pressestelle DGU/BDU|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 26. Mai 2017

Akademie der Deutschen Urologen startet neue Veranstaltungsreihe

400 Teilnehmer auf Premiere von „Urologie Aktuell 2012“ in Dresden   14.05.2012. Gemeinnützig, von höchster Qualität und offensichtlich sehr gefragt: Schon zum Auftakt von „Urologie Aktuell“ kamen rund 400 Teilnehmer vom 3. bis 5. Mai 2012 nach Dresden und sorgten für einen erfolgreichen Start der neuen jährlichen Veranstaltungsreihe der Akademie der Deutschen Urologen.

„Ich freue mich sehr über die große Resonanz, denn mit unseren Fortbildungsveranstaltungen können wir Weiterbildungsinhalte auf höchstem Niveau unter Einbeziehung der Arbeitskreise vermitteln und gleichzeitig einen Mehrwert für unser Fach generieren“, sagt der Vorsitzende der Akademie, Prof. Dr. Maurice Stephan Michel. Dieser Mehrwert sichere unter anderem die Mittel für Leitlinienarbeit und berufspolitisches Engagement, so der Mannheimer Urologe im Gespräch mit der Pressestelle.

Wer sich in diesem Sinne für beste Fortbildung und Unterstützung der DGU entschieden hatte, bekam im sommerlichen Dresden viel geboten: „Urologie Aktuell 2012“ startete mit einem umfangreichen Tagesprogramm für Assistenzpersonal und einem Ultraschallkurs des Arbeitskreises Bildgebende Systeme für Ärzte und Assistenzärzte. Der zweite Kongresstag galt zunächst den etwa 30 Teilnehmern der „Juniorakademie“, die auf dem letzten DGU-Kongress in Hamburg von Prof. Dr. Steffens eingeführt worden war und für eine strukturierte Ausbildung in der fünfjährigen Weiterbildung steht. Diese Angebote wurden in Dresden präsentiert. „Wir sind die Ansprechpartner für Sie“, betonte Prof. Michel in seinem Vortrag und verwies auf die Website der Akademie, wo Assistenzärztinnen und –ärzte weitere Informationen und zum Beispiel Formblätter für Weiterbildungsgespräche finden. Prof. Dr. Oliver Hakenberg zeigte den Nachwuchs-Urologen Perspektiven in der Urologie auf und unterstrich die Bedeutung von Zusatzweiterbildungen etwa in der Urologischen Onkologie sowie der Kinder- oder Neurourologie. Erfrischend interaktiv wurde es schließlich beim Vortrag über „Soziale Netzwerkbildung“ von Dr. Dr. Stefan Buntrock, der mithilfe bunter Wollfäden erfolgreiches Networking im Plenum demonstrierte. „Die Strukturen für eine geordnete Facharztausbildung sind da – jetzt ist es an den Weiterbildern, diese Strukturen zu nutzen, beziehungsweise ist es an den Assistenten, sie aktiv einzufordern“, resümiert Prof. Michel.

Im Zentrum der ärztlichen Weiterbildung von „Urologie Aktuell 2012“ standen urologische Top-Themen wie überaktive Blase, Harnsteinleiden, Kinderurologie, selbstverständlich urologische Tumore und brandaktuelle Themen wie die Infektiologie oder urologische Versorgungsforschung – präsentiert von Deutschlands Top-Urologen. Darunter Prof. Dr. Dr. Manfred Wirth, der über die Therapie des lokalen Prostatakarzinoms referierte und mahnte, die richtigen Karzinome zu operieren. DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. Sabine Kliesch berichtete über das Neuste zur männlichen Infertilität, zur ED und zum Hypogonadismus. Unter den zahlreichen weiteren Vorträgen ging es beispielsweise bei Prof. Dr. Mark Schrader um Hodentumoren und seinen Appell, das Zweitmeinungsprojekt Hodentumoren zu nutzen. Ganz aktuell auf der Agenda stand die PREFERE-Studie, die nach dem deutschen urologischen Studienleiter, DGU-Vizepräsident Prof. Dr. Michael Stöckle, voraussichtlich 2013 starten soll.

Wie üblich auf Akademieveranstaltungen, gab es für alle Teilnehmer vor Ort ein Handbuch mit den Vortragsinhalten in Form von Manuskripten. Prof. Michel: „CDs und Sticks verschwinden, unsere Handbücher bleiben!“

Weiter geht es mit „Urologie Aktuell“ 2013 in Frankfurt. „Wiederholungstäter“ und Erstbesucher sollten sich bereits jetzt das letzte Aprilwochenende, vom 25. bis 27. April 2013, dafür freihalten. (wahlers/glimm)

15.05.2012


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