Autor: Pressestelle DGU/BDU|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 26. Mai 2017

Neues „Bündnis Junge Ärzte“: gemeinsam für eine Medizin mit Zukunft

03.03.2014. Hoher Verwaltungsaufwand, Defizite in der Weiterbildung und Schwierigkeiten in der Vereinbarung von Beruf und Familie: Junge Ärzte in Deutschland sehen sich aktuellen Entwicklungen gegenüber gestellt, die die Qualität der Weiterbildung und damit die zukünftige Basis einer hochwertigen Patientenversorgung bedrohen. Um dem entgegenzuwirken und sich gemeinsam für bessere Berufs- und Arbeitsbedingungen einzusetzen, hat sich jetzt das „Bündnis Junge Ärzte“ in Berlin gegründet, ein interdisziplinärer, verbands- und fachgesellschaftsübergreifender Zusammenschluss.


Von Anfang an dabei als Vertreterin der urologischen Assistenzärzte ist Dr. Hannah Arnold, stellvertretende GeSRU-Vorsitzende und DGU-Mitglied.  „Die Themen, für die wir uns politisch einsetzen wollen, sind nicht abhängig von einem speziellen Fachgebiet“, betont Dr. Hannah Arnold. Gerade durch das interdisziplinäre Engagement können Synergien sinnvoll gebündelt werden. Noch ist das junge Bündnis dabei, seine inhaltlichen Positionen zu konkretisieren. Im Vordergrund stehen dabei folgende vier Punkte: Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zunehmende Arbeitsverdichtung durch nichtärztliche Tätigkeiten, verbindliche Weiterbildungsstrukturen sowie Vereinbarkeit von Forschung und Klinik. Dabei liegt der Fokus der jungen Fachverbands-Vertreter vor allem auf dem Bereich der Weiterbildung zum Facharzt. „Um eine hochwertige Qualität der Facharztausbildung zu garantieren und sicherzustellen, müssen die Strukturen verbessert werden. Nur dadurch wird die optimale Patientenversorgung der Zukunft gewährleistet. Unser Ziel ist es auch, perspektivisch Bedingungen zu schaffen, die jungen Menschen Mut machen, den Beruf als Mediziner zu ergreifen und später auch in Deutschland als Arzt zu arbeiten“, fasst Dr. Arnold zusammen.

„Wir freuen uns sehr über die Gründung des ‚Bündnis Junge Ärzte’ als fachübergreifende berufspolitische Interessenvertretung“, erklärt Dr. Hendrik Borgmann, Vorsitzender der GeSRU, der German Society of Residents in Urology. „Endlich haben alle AssistenzärztInnen in Deutschland eine Organisation, die die Kernprobleme in der täglichen Arbeit von Weiterbildungsassistenten thematisiert und mit Entscheidungsträgern in den Dialog tritt.“  Die GeSRU freut sich, im Bündnis Junge Ärzte die Medizin der Zukunft mitzugestalten. Borgmann: „Für uns und die urologischen Assistenzärzte eröffnen sich durch die Netzwerke auch neue Möglichkeiten: So können wir erfolgreiche Programmideen unter den Assistenzarztorganisationen austauschen oder Nachwuchswissenschaftler interdisziplinär vernetzen. Die Chancen sind vielfältig. Mit unserem Motto ‚Weiterbilden. Netzwerken. Karriereplanen.’ werden wir zahlreiche Schnittstellen zum ‚Bündnis Junge Ärzte’ haben!“

Mehr Infos dazu unter www.jungeärzte.de

Text: DGU/BDU-Pressestelle


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