Autor: Pressestelle DGU/BDU|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 26. Mai 2017

Berufspoltisches Forum: Urologische Versorgung der Zukunft - DGU und BDU gemeinsam beim 31. Deutschen Krebskongress in Berlin

30.01.2014. Beim Deutschen Krebskongress, den Deutsche Krebsgesellschaft und Deutsche Krebshilfe zum ersten Mal gemeinsam veranstalten, sind Urologen traditionell stark vertreten, denn etwa jede vierte aller Krebsneuerkrankungen wird letztlich als urologischer Tumor lokalisiert. Auch beim „31. Deutschen Krebskongress“, der unter dem Motto „Intelligente Konzepte in der Onkologie – Individualisierung, Interdisziplinarität, Innovation“ vom 19. bis 22. Februar 2014 in Berlin stattfindet, stehen zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen aktuellster Entwicklungen in Diagnostik und Therapie urologischer Tumoren – vom Prostatakarzinom sowie Penis-, Hoden- und Blasenkrebs bis hin zum Nierenzellkarzinom. Zudem treten die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) auf dem Kongress erstmals mit einer gemeinsamen gesundheits- und berufspolitischen Veranstaltung auf, in der sie am Mittwoch, den 19. Februar von 9.45 bis 10.45 Uhr die „Urologische Versorgung der Zukunft“ thematisieren.

Die Sitzung zur „Urologischen Versorgung der Zukunft“ wird besonders Niedergelassene ansprechen: BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder referiert über die Bedeutung der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung in der Urologie. Die Zielsetzungen seines Berufsverbandes gehen dabei in Richtung kooperierender Versorgungsformen, die einer stärkeren Verzahnung von ambulantem und stationärem Sektor die erforderliche Rechts- und Planungssicherheit geben. DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg wird den aktuellen Stand zur Novellierung der Musterweiterbildungsordnung präsentieren. Die MWBO, die sich gegenwärtig im Kommentierungsprozess befindet, soll das Fach Urologie mit seinen Kerngebieten stärken und Teilgebiete wie die medikamentöse Tumortherapie oder die Andrologie enger einbinden. Rechtsanwalt Joachim Messner, Spezialist für Medizinrecht aus Mainz, wird schließlich neue Vertragsmodelle etwa zu Kooperationen und integrierter Versorgung sowie ihre Bedeutung für niedergelassene Urologen vorstellen und erläutern.
 
Der Deutsche Krebskongress, der zu den wichtigsten deutschsprachigen Kongressen über Diagnostik und Therapie von Krebs zählt, spiegelt in zahlreichen Veranstaltungen repräsentativ die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der Urologie mit der Deutschen Krebsgesellschaft im Bereich der urologischen Onkologie wider. Dies wird unter anderem auch durch die Plenarsitzung „Urologische Tumoren“ unterstrichen, die sich am Samstag, den 22. Februar 2014 von 8.45 bis 12.30 Uhr detailliert dem Prostatakarzinom widmet – vom Aspekt der aktiven Überwachung, über neue klinische Entwicklungen und Therapieoptionen bis hin zur Pro- und Contra-Debatte zum PSA-Test.
Das Programm des 31. Deutschen Krebskongresses mit allen Veranstaltungen, Terminen und der Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie im Internet: www.dkk2014.de.

Text: DGU/BDU-Pressestelle


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