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Aktuelle Meldungen für Fachbesucher

Zwischen Ärztepfusch, Übertherapie und Bezahlung nach Qualität: Öffentlichkeitsforen auf 66. DGU-Kongress mit heiklen Themen

16.09.2014. Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr greift die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) auch bei ihrem Jahreskongress 2014 vom 1. bis 4. Oktober in Düsseldorf in sogenannten Öffentlichkeitsforen wieder heikle und heftig diskutierte Fragen aus der Medizin und aus ihrem Fachgebiet auf. Die beiden Öffentlichkeitsforen des 66. DGU-Kongresses thematisieren am 2. Oktober im Congress Center Düsseldorf aktuelle Kontroversen, die Deutschland bewegen. „Die Veranstaltungen wenden sich nicht nur an medizinische Fachbesucher, sondern insbesondere auch an Medienvertreter, da die Themen den Rahmen der wissenschaftlichen Debatte verlassen haben und Gegenstand von Diskussionen und Kontroversen der Öffentlichkeit geworden sind. Diese Foren sollen dazu beitragen, die gesellschaftliche Meinungsbildung auf einer fundierten, sachlichen Ebene zu fördern“, sagt DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. Sabine Kliesch.

Die Babyboomer kommen in die Jahre: Urologen erwarten 20 Prozent mehr Patienten und raten zu Prävention

13.08.2014. Mit 1.357.304 Neugeborenen ist das Jahr 1964 - wohl auf unabsehbare Zeiten - als Geburtenrekordjahr in die deutschen Geschichtsbücher eingegangen. In diesem Jahr feiern die Babyboomer ihren 50. Geburtstag und werden im Laufe der nächsten Dekade wesentlich dazu beitragen, dass der medizinische Versorgungsbedarf, allen Fachgebieten voran in der Urologie am stärksten, steigen wird.

DGU-Kongress-App 2014 steht zum Download bereit

11.08.2014. Seitdem sie 2011 zum ersten Mal auf den Markt kam, hat sie sich zum praktischen und beliebten Kongress-Begleiter entwickelt: die DGU-App. Deutlich optimiert in Konzept und Gestaltung präsentiert sich die Smartphone-Applikation zum 66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), der vom 1. bis 4. Oktober 2014 in Düsseldorf stattfindet. Die App enthält nicht nur das umfangreiche Hauptprogramm der DGU-Jahrestagung in digitaler Form, sondern bietet wieder eine Vielzahl weiterer nützlicher und neuer Funktionen. Sie steht ab sofort kostenlos zum Download zur Verfügung.

Aufkaufzwang für Arztsitze und Arztzulassung auf Zeit: BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder: „Das ist kompletter Unsinn“

05.08.2014. Bei einer Überversorgung von nominal mehr als 200 Prozent urologischer Arztsitze empfiehlt der Sachverständigenrat eine Aufkaufpflicht der Kassenärztlichen Vereinigungen für Arztsitze. Aus einer „Kann-Regelung fordert er eine Muss-Regelung“! Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) hält das Szenario einer Überversorgung für völlig überzogen.
"Der soziodemografische Wandel mit der Alterung der Gesellschaft, die Geriatrisierung der Urologie, die Chronifizierung in der Uro-Onkolgie und die zunehmende Versorgung pflegebedürftiger Patienten fordert die urologische Versorgung mehr denn je, solange die Forderung an eine qualifizierte, wohnortnahe, flächendeckende Versorgung Bestand hat", so Dr. Axel Schroeder, Präsident des BDU.

Neue Studie: Ballaststoffreiche Ernährung schützt Frauen vor Nierensteinen

17.07.2014. Sie sind nur wenige Millimeter bis zu einigen Zentimetern groß, bestehen aus Bestandteilen des Urins, die sich in den Nieren sammeln und zusammenschließen: die Harnsteine. Die festen Gebilde können im gesamten Harntrakt vorkommen, je nach Lage spricht man von Nierensteinen, Harnleitersteinen oder Blasensteinen. Sie entstehen vor allem in den Kanälchen der Niere und im Nierenbecken.

Polymedikation im Alter: Eine Herausforderung für den Urologen

24.06.2014. Niedrige Geburtenziffern und eine steigende Lebenserwartung führen in Deutschland zu einer stetig alternden Bevölkerung. 2012 war bereits jeder Fünfte 65 Jahre oder älter. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch auch die Multimorbidität, also das zeitgleiche Auftreten mehrerer chronischer und/oder akuter Erkrankungen. 62 Prozent der Deutschen in der Altersgruppe ab 65 Jahren sind von Multimorbidität betroffen. Typische Erkrankungen sind zu hoher Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Muskel- und Skeletterkrankungen.

Digitale Kommunikation im Netz? Ja, aber sicher! Bundesärztekammer bietet eine praktische Anleitung für den Umgang mit sozialen Medien

30.05.2014. Schwierige Patienten, ungewöhnliche Diagnosen, peinliche Leiden oder medizinische Details: Immer mehr Ärzte und Medizinstudenten tauschen sich über ihren Beruf in sozialen Netzwerken aus. Die Vorteile von Facebook, Twitter, Chaträumen oder Blogs sind auch für Mediziner groß, bieten sie doch Möglichkeiten für einen Austausch von Erfahrungen, für die eigene Fort- und Weiterbildung, für gemeinsame ärztliche Arbeit an komplexen Krankheitsbildern und zur allgemeinen gesundheitlichen Aufklärung.

Berufsverband der Urologen, AOK Nordost und KV Berlin fördern Active Surveillance

13.05.2014. Bei der sogenannten „Active Surveillance“-Methode werden Patienten mit Niedrigrisiko-Prostatakarzinom aktiv und engmaschig beobachtet. Eine invasive Behandlung erfolgt nur, wenn die Krankheit tatsächlich fortschreitet. In Berlin haben jetzt die AOK Nordost und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin einen gleichnamigen Versorgungsvertrag geschlossen. Dieser soll die Anwendung der leitliniengerechten Methode bei AOK-Patienten mit einem Prostatakarzinom in einem bestimmten, wenig bösartigen Stadium fördern, denn ein solcher wächst oft nur sehr langsam oder gar nicht.

Prostatakarzinom: Neuer Gentest soll Früherkennung ergänzen

Britische Studie deckt Zusammenhang zwischen familiärer Häufung des Karzinoms und Gendefekt auf – Untersuchungsergebnisse noch unzureichend

27.04.2014. Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. Jedes Jahr erkranken rund 68 000 daran, 12 000 sterben. Das mittlere Erkrankungsalter für das Prostatakarzinom liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. bei etwa 69 Jahren.

Neu im Internet: GenderMedDB - Systematisches Archiv von Literatur zur Gendermedizin

28.04.2014. Ob Herzschwäche, Knochenschwund, Depression oder Harnblasenkrebs: Die Geschlechter erkranken verschieden. Nicht nur beim Herzinfarkt, sondern auch bei zahlreichen anderen Krankheitsbildern zeigen Frauen und Männer unterschiedliche Symptome und reagieren anders auf pharmakologische und invasive Therapien, was jedoch in der klassischen Medizin bisher kaum berücksichtigt wird.

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