Erfolgreiche Politik hat einen neuen Namen (30.05.2012)

Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 10. Dezember 2012|Aktualisiert am 06. April 2017

Auf den Punkt gebracht: Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. - SpiFÄ

Die Namensdoppelung Deutscher Facharztverband / Potsdamer Runde ist Geschichte. Jetzt gibt es für die Fachärzte nur  noch einen Namen: Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. „Wir haben in der Facharztpolitik zu einer Einheit gefunden – dieser Erfolg soll sich jetzt in einem gemeinsamen Namen niederschlagen: Spitzenverband Fachärzte Deutschlands“, erklärt Dr. Thomas Scharmann als Vorsitzender. Der Name Deutscher Facharztverband (DFV) wird erhalten bleiben – als Mitglieder- und Landesorganisation des Spitzenverbandes Fachärzte Deutschlands. „Die Namensgebung Spitzenverband Fachärzte Deutschlands ist Ausdruck des gewachsenen Selbstbewusstseins der niedergelassenen Fachärzte. Der Verband ist kein neuer Verband unter vielen. Er ist bewährte Facharztpolitik unter einer Namenskonstruktion, die jeder versteht und zuordnen kann“, erläutert Dr. Dirk Heinrich als stellvertretender Vorsitzender.
 
Basis des Spitzenverbandes sind 16 fachärztliche Berufsverbände. Er vertritt die Interessen der 70.000 niedergelassenen Fachärzte mit ihren mehr als 210.000 Arzthelferinnen auf bundespolitischer Ebene. „Der Spitzenverband engagiert sich mit für die Interessen von 280.000 Menschen, die in der ambulanten Versorgung für ihre Patienten tätig sind. Der Erhalt der wohnortnahen Facharztpraxis ist das oberste Ziel“, so Thomas Scharmann.
 
Wie bereits in der Vergangenheit, jetzt aber unter dem neuen Namen und Dach von SpiFÄ, entscheiden die 16 Berufsverbände gemeinsame gesundheits- und versorgungspolitisch relevante Facharztpositionen. SpiFÄ vertritt diese im Namen aller Mitgliedsverbände nach außen. „Nicht alles neu, aber einfacher adressierbar. Auch die europäische Interessenvertretung bei der UEMS in Brüssel wird der Verband übernehmen“, so Dirk Heinrich. UEMS ist die europäische Vereinigung der Fachärzte (Union Européenne Médicins Spécialistes).
 
Die Anfänge einer gemeinsamen Facharztpolitik der Organfächer liegen zu Beginn des neuen Jahrtausends. Ab 2003 mit dem Deutschen Facharztverband, dann gemeinsam ab 2005 mit der Potsdamer Runde, dem Zusammenschluss von Berufsverbänden, organisierten die niedergelassenen Fachärzte gemeinsame Positionen. Dabei wird es bleiben – jetzt unter einem gemeinsamen Namen.

Die Potsdamer Runde setzt sich zusammen aus: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V. (BNC), Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V. (BVDD), Bundesverband Niedergelassener Diabetologen e.V. (BVND), Berufsverband der Frauenärzte Deutschlands  e.V. (BVF), Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e.V. (bng), Bundesverband Niedergelassener Hämatologen und Onkologen in Deutschland e.V. (BNHO), Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. (BVHNO), Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU), Bundesverband der Pneumologen (BdP), Berufsverband der Rehabilitationsärzte Deutschlands e.V. (BVPRM), Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. (BDRh), Berufsverband Deutscher Urologen e.V. (BDU), Bundesverband Ambulantes Operieren (BAO), Deutscher Facharztverband (DFV) künftig: Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFÄ) / und der Bundesverband der Belegärzte e.V. (BdB) als assoziiertes Mitglied.

SpiFÄ – vorläufig erreichbar unter: www.deutscher-facharztverband.de
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFÄ) setzt sich für die Interessen der niedergelassenen Fachärzte ein. Sein Ziel: Erhalt der wohnortnahen ambulanten Facharztpraxis. Rund 60.000 niedergelassene Fachärzte stellen zusammen mit ihren rund 180.000 Arzthelferinnen die fachärztliche Grund- und Spezialversorgung sicher (Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor). Auf 1.000 Einwohner kommen in Deutschland 0,9 Fachärzte an Kliniken und 0,7 in der Facharztpraxis. Mit 1,6 Fachärzten auf 1.000 Einwohner liegt Deutschland sogar nur im unteren europäischen Mittelfeld. Von einer doppelten Versorgung kann keine Rede sein.

Verantwortlich: Dr. med. Thomas Scharmann – DFV-Bundesvorsitzender – Mörikestr. 1,  89129 Lagenau  Redaktion: JSpress – Joachim Stier – Tel.: 0241/559 68 18 - 4, Fax: 0241/559 68 18-5, Mobil: 0170/2900 88 3