Studie ZiPP

Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 10. Dezember 2012|Aktualisiert am 06. April 2017

Studie ZiPP

Sehr geehrtes Mitglied,


ich wende mich heute mit einer Bitte an Sie: In diesen Tagen erhalten Sie ein Schreiben des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI), in dem Sie um Teilnahme am ZI-Praxis-Panel (ZiPP) gebeten werden. Bitte nehmen Sie an der Studie teil, indem Sie die beigefügten Erhebungsunterlagen ausfüllen.

Der Berufsverband befürwortet das Vorhaben, weil

  • mit dem ZiPP eine belastbare Datenbasis für Honorarverhandlungen geschaffen werden kann und
  • eine aktualisierte Datenbasis für die angestrebte Neukalkulation des EBM erforderlich ist.


Hierbei wollen wir uns nicht auf Daten der Krankenkassen verlassen. Das ZI führt deshalb – im Auftrag aller 17 Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung – die bundesweit größte Befragung zur Kosten- und Versorgungsstruktur in Praxen durch.

Wir haben uns versichern können, dass das methodische Vorgehen geeignet ist, ein objektives Bild der vertragsärztlichen Situation zu schaffen. Entscheidend ist jedoch eine möglichst breite Beteiligung. Das ZI hat den Erhebungsaufwand für Teilnehmer und Steuerberater deutlich reduziert.

Bislang haben aus unserer Fachgruppe leider zu wenige Ärzte teilgenommen. Es besteht die Gefahr, dass unsere Fachgruppe im ZiPP nicht ausreichend repräsentiert sein wird. Das ZI führt umfangreiche Maßnahmen zum Schutz Ihrer Daten durch. Die Auswertung der Daten erfolgt anonym, die Praxen sind für das ZI nicht identifizierbar.

Deshalb möchte ich Sie bitten: Nutzen Sie die Möglichkeit, die diese Befragung bietet, und nehmen Sie teil. Die Zeit, die Sie in den Fragebogen investieren, ist eine Investition in eine belastbare Datenbasis für künftige Honorardiskussionen.

Detaillierte Informationen zum ZiPP finden Sie auf der Internetseite www.zi pp.de. Für alle Fragen rund um die Erhebung beantwortet vertraulich Herr Eicken unter der 030 4005-2444.

Herzlichen Dank, wenn Sie sich auf diese Weise für die Vertretung ärztlicher Interessen engagieren.


Mit freundlichen Grüßen
Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.

Dr. Axel Schroeder
-       Präsident     -