Honorarreform 2009 - Seminarreihe des Berufsverbandes der Deutschen Urologen (25.11.2008)

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Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 13. Februar 2012|Aktualisiert am 06. April 2017

Honorarreform 2009 - Neuordnung der vertragsärztlichen Vergütung

Seminarreihe des Berufsverbandes der Deutschen Urologen

2009 - die gute neue Welt der Honorarreform; Wahrheit oder Fiktion? Mehr Geld für Urologen?

Die NVV (Neuordnung der vertragsärztlichen Vergütung) ist da! Buchstäblich über Nacht zum 1. Januar 2009 zum alten Eisen gehören: floatende, kassenartenspezifische Punktwerte, KV-spezifische Honorarverteilungsverträge, Individualbudgets / Regelleistungsvolumina nach KV-Gutsherrenart, Kopfpauschalen, Grundlohnbindung der Gesamtvergütung etc...

Stattdessen soll eine Morbiditäts-Gesamtvergütung auf der Grundlage eines bundes-, kassen- und Arztgruppeneinheitlichen Orientierungspunktwerts und eines realistisch bemessenen Behandlungsbedarfs ausreichend Geld in die KV-Kassen spülen. Über bundeseinheitliche Regelleistungsvolumina verteilen diese dann gerecht ein „angemessenes und gutes“ Honorar (Zitat Frau U. Schmidt) auf die Konten der Urologen. Dazu Extrabudgetäres für „besonders förderungswürdige“ Leistungen, Prävention etc. abgerechnet mit einer Euro-Gebührenordnung.

Im Frühjahr 2007 verkündeten die KBV / die KVen euphorisch im Schulterschluss mit Politikern aller Couleur das Ende der Budgetierung.

Im Herbst 2008 macht sich Ernüchterung breit: Der sommerliche Geldsegen von fraglichen 2,7 Mrd Euro erweist sich weitgehend als Tropfen auf dem heißen Stein, die Budgets bleiben betonfest, die Kassen mauern und kündigen reihenweise überlebenswichtige Sonderverträge... dazu Laborreform und KBV-5-Stufenmodell...

Schöne neue Welt oder doch nur ein weiterer Riesen-Bluff?

Tatsächlich sind Kernelemente des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes (GKV-WSG), die Reform der Geldverteilung an die Ärzte (Honorarreform) und an die Kassen (Gesundheitsfonds) ein fundamentaler Paradigmenwechsel im Gesundheitssystem. Die EBM-Reform 2008 war nur die Ouvertüre.

Was bedeutet diese neue Welt für uns niedergelassene Urologen? Wie kommt ab 1. Januar welches Geld auf unser Konto? Welche extrabudgetären Leistungen gibt es? Was ist mit den Sonderverträgen, der Onkologievereinbarung? Was ist die beste Taktik der Praxisführung? Was können wir von den Kassen unter dem Gesundheitsfonds erwarten? Und wie geht es weiter? Gezündet wurde ja erst die erste Stufe der Honorarreform. Fortsetzung folgt 2009.

Diese Fragen und alles Weitere, was Ihnen unter den Nägeln brennt, beantwortet Ihnen Ihr BDU-Expertenteam.

Mit kollegialen Grüßen
Dr. Bloch    Dr. Rulf    Dr. Schroeder    Dr. Tschuschke

Organisation und Anmeldung über:
Bund der Urologen e.G.
Uerdinger Str. 64
40474 Düsseldorf
Tel.: 0211-4576064
email: info@bdu-eg.de
www.bund-der-urologen.de

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