25.05.2009
Aktuelles aus der Pressestelle 03/2009
Journalistenanfragen, Veröffentlichungen, Patientensorgen - was läuft eigentlich in der gemeinsamen Pressestelle der DGU und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen? An dieser Stelle erhalten Sie kleine Einblicke in das Tagesgeschäft unserer Hamburger Schnittstelle zu den Medien.
Neues zum DGU-Kongress
"Urologie im Wandel" - das Motto des 61. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. in Dresden verspricht Neuigkeiten. DGU-Präsident Professor Manfred Wirth geht in unserer ersten Veröffentlichung im Rahmen der Kongress-PR zur Jahrestagung der Urologen in den neuen Bundesländern auch darauf ein: "Ich sehe sehr viele kleine wichtige Neuerungen in der Therapie und auch in der Diagnostik. In der Diagnostik gewinnen zurzeit molekularbiologische Verfahren zunehmend an Bedeutung. Die Bildgebung, und hier möchte ich insbesondere das MRT erwähnen, wird vor allem im Bereich minimalinvasiver Verfahren als Steuerungswerkzeug in Zukunft wahrscheinlich einen breiteren Stellenwert einnehmen. Neue Ergebnisse zu diesen Verfahren werden in Dresden vorgestellt." Lesen Sie mehr über die geplanten Kongressinhalte und aktuelle Herausforderungen für das Fach Urologie in unserem Präsidenteninterview, das Sie wie immer auf der Website des Kongresses (www.dgu-kongress.de) einsehen können. Dort können sich Journalisten im Übrigen bereits akkreditieren. Wie immer hoffen wir auf großes Medieninteresse an unseren urologischen Themen und der Pressekonferenz, die sich derzeit in der Planungsphase befinden.
Im Einsatz für das Urologenportal
Nun ist es offiziell: Die Pressestelle ist von DGU und BDU mit der Redaktion des Urologenportals beauftragt worden. Wir haben hochmotiviert die neue Aufgabe übernommen, uns mit dem Redaktionssystem Typo 3 angefreundet und möchten auch Sie gerne dabei haben, um unseren erfolgreichen Internetauftritt optimal zu betreuen. Ansprechen möchten wir damit Ärzte ebenso wie Vertreter der urologischen Assistenz und Pflegeberufe: Vom Buchtipp bis hin zum persönlichen Kongressbericht - wir freuen uns auf Ihre Vorschläge, am besten per Mail an: presse(at)urologenportal.de.
Unsere aktuellen Veröffentlichungen
Für den Berufsverband der Deutschen Urologen hatten wir zuletzt - bis Redaktionsschluss dieses Urologen - die Pressemitteilungen "RLV im Sturzflug: Gefahr für die urologische Versorgung" und "Bessere Versorgung für Patienten mit Blasenschwäche!" versandt. Letztgenannte zum neuen Vertragskonzept zur verbesserten Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Harninkontinenz, wurde zahlreich von den Printmedien aufgegriffen (unter anderem in Management & Krankenhaus, KBV-Klartext, Krankenpflegejournal) und lenkte die Aufmerksamkeit einmal mehr auf unsere zweite Patientenbroschüre "Urologen brechen Tabus - ich helfe mit", so dass nicht nur die Zahl der Bestellungen wieder anstieg, sondern auch die Berichterstattung über Harninkontinenz zunahm. Für die Leserinnen und Leser der auflagenstarken Apotheken Umschau stellten wir die Broschüre sogar zum Download online.
Aus den Redaktionen
Aber auch die Kollegen anderer Redaktionen waren eifrig und recherchierten mit steigender Frühjahrssonne zahlreicher zu urologischen Themen: Unter anderem versorgten wir Redakteure vom Deutschlandfunk, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, der Hörzu, der Neuen Apotheken Illustrierten, der Bild am Sonntag, der Bild, von Guter Rat, des Tagesspiegels, der Bild der Frau, des Bayrischen Rundfunks, von dpa, der Ärzte Zeitung und von Associated Press mit Informationen, Experten oder Fotos.
Wie zu erwarten war, löste die Veröffentlichung der europäischen und amerikanischen Großstudien zum PSA auf dem EAU-Kongress in Stockholm erneut große öffentliche Diskussionen aus. Viele Redaktionen konsultierten im Vorfeld ihrer Berichterstattung Experten der DGU oder bedienten sich der aktuellen DGU-Veröffentlichungen zum Thema (Stellungnahme und Presseinformation ebenfalls auf dem Urologenportal platziert), andere taten es leider nicht. In solchen Fällen kann ein Leserbrief das Mittel der Wahl sein, um Fehlinterpretationen zu bemängeln und die eigene Position trotzdem nach Außen zu tragen.
Apropos Leserbriefe: Diese Form der öffentlichen Meinungsäußerung steht bekanntermaßen Jedermann offen und wird inzwischen zunehmend auch von engagierten Urologen genutzt. Die Pressestelle unterstützt Sie gerne dabei, die richtige Form zu finden.
Urologische Woche 2009
Engagierte urologische Fachärzte sind ebenfalls wieder gefragt, wenn es um Beteiligung an der "Urologischen Woche 2009" geht. Wie immer steht Ihnen auf der Website der EAU unter www.urologyweek.org Informations- und Werbematerialen zur Verfügung, um Ihre eigene Initiative zu den europaweiten Aktionstagen rund um urologische Erkrankungen am 14. und 15. September 2009 zu unterstützen. Die DGU wird die Urologische Woche der EAU mit einer Pressemitteilung begleiten.

